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Kinderherzen


Das Emblem unseres Vereines symbolisiert ein Herz, denn Hilfe kommt aus dem Herzen. In diesem Herzen steht ein gewaltiger Baobab (Affenbrotbaum), dessen Wurzelwerk in einem mächtigen Stamm mündet, was die vielen Helfer darstellen soll. Einer von diesen kräftigen Ästen ist die Arbeit unseres Mitgliedes Christel Fritschi, die sich um die herzkranken Kinder kümmert. Dankenswerterweise hat dieser Ast mittlerweile viele Seitenäste bekommen. Frau Fritschi war 1998 zum ersten Mal im Senegal und wurde gleich mit einem schwierigen Fall konfrontiert.

Das Schicksal der damals 7jährigen Fatou aus Ngueniene, die schwer herzkrank war, ging ihr nicht mehr aus dem Sinn. Ohne eine baldige Herzoperation hatte sie keine Überlebenschance. Im Senegal gab es aber für sie weder medizinische noch finanzielle Hilfe. So begann Frau Fritschi in Deutschland nach Möglichkeiten zu suchen. An was sie damals kaum zu glauben gewagt hatte, wurde Wirklichkeit. Mit Hilfe vieler Menschen konnte Fatou am 29. September 1999 an der Uniklinik in Tübingen erfolgreich operiert werden. Ein Jahr später war eine zweite OP notwendig.

Es war eine schwere Zeit. Zum einen war die Sorge um das Kind, zum anderen die Sorge um die Finanzierung. In dieser Zeit durfte sie viele Menschen kennen lernen, die sie auf verschiedene Weise unterstützten. Daraus schöpfte sie den Mut, weiterzumachen. Es folgten:

 

   

      

Der 12 jährige Ambroise Ndione aus Thiès im November 2000 und November 2001

 

Die 15 Monate alte Marie-Chantal Faye aus Popenguine im April 2002 und Mai 2003

 

Die 17 jährige Maty Diakhate aus Thiès im Februar 2003

 

Die 17 jährige Oumou Thiam aus Mbour im September 2003

         
Die 6 jährige Anna Thiaw aus Jeundane im November 2003


Der 4 jährige Mohammed Drame aus Mbour im März 2004

 

Die 13 jährige Khadija Ndiaye aus Mbour im Mai 2004 

Der 7 jährige Mohammed Diallo aus Rufisque im Oktober 2004

 

 

         

 Der 16 jährige Moussa Diouf aus Fajil im April 2005

 

 Der 6 jährige Mohammed Dieye aus St. Louis im September 2005

 

 Die 15 jährige Augustine Ndione aus Thiès im Mai 2006

 

Der 5 jährige Jerome Faye aus Tambacounda im August 2006

 

 

         

  Die 13 jährige Wode Cisse aus Djourbel im Februar 2007

 

 Die 6 jährige Christiane Ndione aus Fandene Mai 2007

 

 Der 6 jährige El Hadj Yamar Gueye aus Dakar Oktober 2007

 

 Der 15 jährige Moussa Faye aus Thies im November 2007

 

 

 

   

 

 

   

   

Die 11 jährige Jeanne Basse aus Thies im Mai 2008

 Der 9 jährige Badara Ngom aus Dakar im August 2008 Der 11 jährige Saliou Balde aus Dakar im Oktober 2008 Der 5 jährige Khadim Gaye aus Thies im Februar 2009

 

 

 

 

   

   

 

 

 

   

 

 

 

Die 14 monatige Siri Fall aus Joal-Fadiouth im    Juni 2009

 Der 1 jährige Abdoulaye Badji aus Yeumbeul im Oktober 2009 Der 7 jährige Mouhamed Diop aus Mbour im Dezember 2009 Die 10 jährige Maty Ndeye aus Thies im März 2010

 

   

   

 

   

 

 
 

 

 

Aida Ndoye aus Thies im Juni 2010

 Marie-Paule Thiakane aus Dakar im August 2010 Serigne Samb aus Mbour im Dezember 2010 u. Juni 2011 Der 15 Monate alte Pierre Diouf a. Thies im März 2011 

                                                   

                

Der 15 jährige Biram Poye              Die 6 jährige Aissatou

aus Pont im September 2011        Tall aus Pikine/Dakar

                                                               im Dezember 2011  

 

Bei einer weiteren Reise in den Senegal lernte Christel Fritschi Albert Pantle kennen, der in ähnlicher Mission unterwegs war, und schließlich Mitglied im Verein. Im Laufe der Zeit haben sich viele gemeinsame Möglichkeiten ergeben, den „Herzensast“ des Baobabs dicker werden zu lassen. Freunde und Bekannte Fritschis wurden quasi Teil des Wurzelstocks.
Dass die Kinder nun leben dürfen, ist letztendlich dem großartigen Einsatz der Ärzteteams an der Uniklinik Tübingen und dem Herzzentrum in Konstanz zu verdanken, die sich mit großer Verantwortung der schwerkranken Kinder angenommen haben, um ihnen eine Zukunft zu schenken.
Um hier eine klare Übersicht zu schaffen, wurde ein Sonderkonto mit dem Namen „Kinderherzen“ eingerichtet. Das, um schneller die Möglichkeit nutzen zu können „Herzhilfe“ zu leisten.